Kurztrip am See am Murtensee

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Tipps für Kurzurlaube am See am Murtensee

Morgens Blick aufs Wasser, abends Dinner am Ufer – ein Kurztrip am See am Murtensee braucht wenig, um sich nach echter Auszeit anzufühlen.

Der Murtensee ist rund 8,2 Kilometer lang und mit einer Fläche von knapp 23 Quadratkilometern der kleinste der drei grossen Jurarandseen. Rund um das Wasser liegen die Altstadt von Murten, die Winzerdörfer Praz und Môtier sowie die Rebberge des 653 Meter hohen Mont Vully. Schifffahrten, Velowege und historische Ausflugsziele sorgen auf engem Raum für Abwechslung. Bei weekend4two findest du passende Angebote für deinen nächsten Kurzurlaub am Murtensee.

Sehenswürdigkeiten und Erlebnisse rund um den Murtensee

Im Frühling und Sommer führen Schifffahrten über den Murtensee und durch den Broye-Kanal, während Velorouten entlang des Ufers und Wanderwege über den Mont Vully Bewegung in den Aufenthalt bringen. Im Herbst rücken die Weinberge bei Praz und Môtier in den Vordergrund, im Winter die Altstadt von Murten, regionale Restaurants und Veranstaltungen wie das Lichtfestival.

  • Altstadt und Ringmauer von Murten – Die weitgehend erhaltene Stadtbefestigung umfasst zwölf Türme und bietet erhöhte Ausblicke über Dächer, Gassen und den rund 450 Meter hoch gelegenen Murtensee.

  • Mont Vully und seine Rebberge – Der 653 Meter hohe Hügel erhebt sich zwischen Murten- und Neuenburgersee. An seinen Südhängen liegen rund 150 Hektaren Reben mit Chasselas und Pinot Noir.

  • Grotten von Lamberta – Oberhalb von Môtier führt ein rund 200 Meter langes Stollensystem durch den Sandstein. Die militärischen Anlagen entstanden während des Ersten Weltkriegs und sind frei zugänglich.

  • Römerstätte Aventicum – Das Amphitheater von Avenches bot einst bis zu 16’000 Personen Platz. Ein Museum im mittelalterlichen Turm zeigt Funde aus der früheren Hauptstadt des römischen Helvetiens.

Paare finden rund um Murten kurze Wege zwischen Seeufer, Altstadt und Restaurants. Eine Schifffahrt lässt sich mit einem Spaziergang auf der Ringmauer und einem Abendessen in den historischen Gassen verbinden.

Aktivurlauber können den Murtensee mit dem Velo umrunden oder auf dem historischen Pfad über den Mont Vully wandern. Die Route führt durch Rebberge, Wälder und zu Spuren einer früheren keltischen Siedlung.

Freundinnen und kleinere Freundesgruppen verbinden Weinverkostungen in Praz oder Môtier mit Stand-up-Paddling, einer Bootsfahrt oder einem Besuch in Avenches. Die meisten Ziele liegen so nah beieinander, dass kein häufiger Unterkunftswechsel nötig ist.

Ruhesuchende finden ausserhalb von Murten ruhigere Uferabschnitte und kleinere Winzerdörfer. Spaziergänge durch die Hohlwege am Vully oder ein Aufenthalt in der Umgebung von Münchenwiler schaffen Abstand zum stärker besuchten Zentrum.

Was macht einen Kurztrip am See besonders?

Ein Kurztrip am See lebt weniger vom dichten Programm als vom Wechsel zwischen Hotel, Wasser und kleinen Wegen. Im Unterschied zu einem Städtetrip steht nicht der nächste Programmpunkt im Vordergrund, sondern der ruhige Rahmen: Frühstück mit Blick auf den See, ein Spaziergang am Ufer, ein Nachmittag im Spa oder ein Dinner, bei dem der Ort bereits Teil des Erlebnisses ist.

Seehotels funktionieren deshalb für unterschiedliche Reisearten. Am Bodensee oder Zürichsee lässt sich ein Aufenthalt gut mit Stadt, Kultur oder Schifffahrt verbinden. Am Vierwaldstättersee, Thunersee oder Lago Maggiore rückt stärker die Landschaft in den Vordergrund. Kleinere Seen wie der Murtensee passen oft für kürzere, unkomplizierte Reisen mit Velowegen, Altstadtbesuch oder Badestopp.

Worauf solltest du bei einem Kurztrip am See achten?

Lage am Wasser: «Am See» kann vieles bedeuten. Prüfe, ob das Hotel direkt am Ufer liegt, ob es eigenen Seezugang gibt oder ob der See nur von einzelnen Zimmern sichtbar ist. Das verändert den Aufenthalt stärker als viele Zusatzleistungen.

Zimmerkategorie: Seeblick ist oft an bestimmte Zimmer gebunden. Wer den Blick vom Balkon, aus dem Bett oder beim Frühstück erwartet, sollte die Zimmerbeschreibung genau lesen und nicht nur auf die allgemeine Hotellage achten.

Wellness und Wetter: Ein Spa, Innenpool, Private Spa oder gedeckter Aussenbereich macht den Aufenthalt wetterunabhängiger. Das ist vor allem im Frühling, Herbst und Winter relevant, wenn der See eher Kulisse als Badeort ist.

Anreise und Mobilität: Seen ziehen Tagesgäste an. Parkplätze, ÖV-Anbindung, Schiffsverbindungen und Velomiete können entscheiden, ob der Kurztrip ruhig bleibt oder unterwegs unnötig umständlich wird.

Wann lohnt sich ein Kurztrip am See besonders?

Im Sommer stehen Baden, SUP, Schifffahrt, Terrassen und längere Abende am Wasser im Vordergrund. Frühling und Herbst eignen sich für ruhigere Uferwege, Velotouren, Spa-Zeit und Restaurants, weil viele Orte weniger voll sind als in der Hauptsaison. Im Winter funktioniert ein Seehotel vor allem dann gut, wenn das Haus selbst genug bietet: Sauna, Pool, gutes Dinner, schöne Aufenthaltsräume oder ein kurzer Weg in eine Stadt.

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