Kurztrip in den Bergen im Allgäu
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Kurzurlaube und Tagesausflüge in den Bergen im Allgäu
Kurztrip in den Bergen im Allgäu bedeutet klare Luft, Höhenlage und mehr Abstand zum Alltag. Bei weekend4two findest du passende Angebote.
Das Allgäu reicht vom Alpenrand rund um Oberstdorf und Füssen bis in die hügeligen Landschaften bei Kempten und im Westallgäu. Bergbahnen, Naturseen, Moorgebiete und kleinere Städte sorgen dafür, dass sich ein Aufenthalt flexibel gestalten lässt. Im Vergleich zu vielen alpinen Regionen verbindet das Allgäu Bergsport besonders eng mit Wellness, regionaler Küche und gut erreichbaren Ausflugszielen. Je nach Ausgangsort eignet sich die Region bereits für zwei bis drei Nächte. Bei weekend4two findest du passende Angebote für deinen nächsten Kurzurlaub im Allgäu.

Was kannst du im Allgäu unternehmen?
Im Sommer stehen Wanderungen am Nebelhorn, Radtouren am Forggensee und Badetage am Niedersonthofener See im Vordergrund, während im Winter Skigebiete, Langlaufloipen und Winterwege rund um Balderschwang und Nesselwang den Tagesablauf bestimmen. Charakteristisch ist die Nähe zwischen alpiner Landschaft, traditionsreicher Milchwirtschaft und kleineren Städten mit eigener Geschichte.
Breitachklamm — Die rund 2,5 Kilometer lange und bis zu 150 Meter tiefe Schlucht liegt bei Oberstdorf. Stege führen dicht an Felswänden, Stromschnellen und Wasserfällen entlang.
Nebelhorn und Seealpsee — Das Nebelhorn erreicht 2’224 Meter und eröffnet den Blick über zahlreiche Alpengipfel. Unterhalb des Gipfelbereichs liegt der Seealpsee in einer felsigen Hochgebirgslandschaft.
Grosser Alpsee — Der grösste Natursee des Allgäus liegt bei Immenstadt. Ein rund elf Kilometer langer Rundweg, Badeplätze und Wassersport prägen den Aufenthalt in der warmen Jahreszeit.
Scheidegger Wasserfälle — Im Westallgäu fallen zwei Wasserfälle 22 beziehungsweise 18 Meter in Richtung Rohrachschlucht. Der Ort ist ruhiger als viele bekannte Ausflugsziele im südlichen Allgäu.
Für wen eignet sich ein Kurzurlaub im Allgäu?
Paare finden im Allgäu eine gute Mischung aus gemeinsamer Aktivität und ruhigen Stunden im Hotel. Ein Spaziergang am Hopfensee lässt sich beispielsweise mit einem Abendessen in Füssen und einem anschliessenden Spa-Besuch verbinden.
Aktivurlauber:innen profitieren von kurzen Wegen zwischen Bergen, Seen und Tälern. Rund um Bad Hindelang führen Routen durch das Ostrachtal, während der Iller-Radweg längere, aber technisch wenig anspruchsvolle Etappen ermöglicht.
Ruhesuchende können gezielt kleinere Orte abseits der grossen Wintersportzentren wählen. Im Westallgäu rund um Lindenberg und Isny prägen Moorlandschaften, sanfte Hügel und kleinere Landhotels den Aufenthalt.
Freund:innen finden in Kempten eine Mischung aus Gastronomie, Kultur und kurzen Ausflügen. Der Archäologische Park Cambodunum, die Altstadt und regionale Kässpatzen-Lokale geben auch einem kurzen Wochenende genügend Struktur.
Drei Varianten von Kurztrips in den Bergen
Wellnesshotel mit Bergblick
Diese Variante setzt auf Spa, Sauna, Dampfbad, Innenpool oder beheizten Aussenpool. Sie passt, wenn der Aufenthalt auch bei schlechtem Wetter funktionieren soll. Entscheidend sind Spa-Zugang am Anreise- und Abreisetag, Ruheräume und ob Anwendungen wie Massage oder Private-Spa-Zeit buchbar sind.
Aktiver Bergaufenthalt mit Wandern, Bike oder Ski
Hier steht der Tag draussen im Vordergrund. Im Sommer zählen Wanderwege, E-Bike-Routen, Bergseen oder Schluchten; im Winter Skigebiete, Winterwanderwege und Schneeschuhtrails. Diese Variante passt, wenn der Spa eher Ergänzung ist und du den Tagesrhythmus nach Wetter und Höhenlage planst.
Ruhiger Genussaufenthalt im Bergort
Diese Angebote verbinden Zimmer, Abendessen und einen Ort, der langsamer funktioniert als das Tal. Typisch sind 3- oder 4-Gang-Menüs, Frühstück, Terrasse, Bergsicht oder ein kleines Hotel mit gutem Restaurant. Diese Variante passt, wenn du nicht viel Programm brauchst, aber klare Leistungen möchtest.
Worauf solltest du bei Kurztrips in den Bergen achten?
Höhenlage und Lage genau prüfen
Ein Hotel auf 1’800 Metern fühlt sich anders an als ein Haus im Tal mit Bergblick. Höhenlage beeinflusst Temperatur, Schnee, Aussicht, Nebelgrenze und Anreise. Für kurze Aufenthalte lohnt sich ein Blick auf Karte, Zufahrt und Parkierung.
Saison und Bergbahnen einplanen
Bergbahnen, Pässe und Wanderwege sind nicht ganzjährig gleich verfügbar. Zwischen Winter- und Sommersaison gibt es in vielen Orten Zwischenzeiten mit reduzierten Betriebszeiten. Prüfe deshalb, ob Bergbahn, Restaurant oder Therme am gewünschten Datum offen sind.
Leistungen statt nur Zimmerbild vergleichen
Bei Bergangeboten macht der Inhalt den Unterschied: Halbpension, Spa-Zugang, Bergbahn-Ticket, Massage, E-Bike-Miete oder Late-Check-out verändern den Wert deutlich. Gerade bei einer Nacht zählt, welche Leistungen wirklich im Preis enthalten sind.
Anreise realistisch einschätzen
Kurze Distanzen können in den Bergen länger dauern als erwartet. Serpentinen, Schneefall, Parkplatzsuche oder letzte Bergbahnverbindungen beeinflussen den ersten Tag. Mit ÖV sind Gepäck, Umstieg und Shuttle vom Bahnhof wichtige Details.
Wann lohnt sich ein Kurztrip in die Berge besonders?
Frühling: Frühling passt, wenn du ruhigere Bergorte und erste Wanderungen suchst. In tieferen Lagen öffnen Wege früher, während höhere Routen noch Schnee haben können. Wichtig sind Bergbahnzeiten, geöffnete Restaurants und die Frage, ob Wellness oder Abendessen den Aufenthalt auch bei wechselhaftem Wetter tragen.
Sommer: Sommer passt für kühlere Luft, Wandern, Bergseen, Schluchten und längere Tage. Orte in Graubünden, im Wallis oder im Berner Oberland funktionieren dann gut mit Höhenwegen, Bergbahnen oder Wasser in der Nähe. Bei Hitze im Flachland kann ein Aufenthalt auf 1’200 bis 1’800 Metern spürbar angenehmer sein.
Herbst: Herbst passt für klare Sicht, ruhigere Hotels und Aufenthalte mit gutem Essen. Viele Bergorte werden nach den Sommerferien entspannter, gleichzeitig können einzelne Bergbahnen bereits eingeschränkt fahren. Prüfe deshalb, welche Aktivitäten noch möglich sind und ob der Fokus eher auf Spa, Restaurant oder kurzen Spaziergängen liegt.
Winter: Winter passt für Schnee, Skigebiete, Winterwanderwege und warme Spa-Zeit nach dem Tag draussen. Bei kurzen Aufenthalten zählen Schneelage, Strassenzustand, Parkierung und die Nähe zur Bergbahn. Wenn du nicht Ski fährst, sind Winterwanderwege, Thermen oder Hotels mit grossem Wellnessbereich besonders relevant.
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