Kurztrip am See am Walensee
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Tipps für Kurzurlaube am See am Walensee
Morgens Blick aufs Wasser, abends Dinner am Ufer – ein Kurztrip am See am Walensee braucht wenig, um sich nach echter Auszeit anzufühlen.
Der Walensee liegt auf 419 m ü. M. zwischen den Churfirsten und den Glarner Alpen und erreicht eine Tiefe von 151 Metern. Steile Ufer, kleine Ortschaften und der direkte Übergang vom Wasser ins Gebirge prägen die Region. Das vergleichsweise kühle Seewasser und die Höhenunterschiede auf engem Raum unterscheiden den Walensee von vielen anderen Schweizer Seen. Bei weekend4two findest du passende Angebote für deinen nächsten Kurzurlaub am Walensee.

Walensee zwischen Wasser, Bergflanken und kleinen Dörfern
Im Sommer gehören Schifffahrten über den Walensee, Wanderungen rund um Walenstadt und Bike-Touren am Flumserberg zum Tagesprogramm, während im Winter Skifahren am Flumserberg, Schlitteln am Kerenzerberg und Winterwanderungen die Region prägen. Zwischen Seeufer und Höhenlagen wechseln sich ruhige Abschnitte und aktive Tage auf kurzen Distanzen ab.
Quinten — Das autofreie Weindorf am Nordufer ist nur zu Fuss oder per Schiff erreichbar. Das milde Mikroklima ermöglicht neben Weinbau auch den Anbau von Feigen und Kiwis.
Seerenbachfälle und Rinquelle — Oberhalb von Betlis stürzt das Wasser der Seerenbachfälle über mehrere Stufen insgesamt 585 Meter hinunter. Ein Waldweg führt vom See zur Aussichtsplattform.
Kastanienwald Murg — Oberhalb von Murg wächst einer der grössten Edelkastanienbestände nördlich der Alpen. Wege durch die Kastanienselve zeigen eine weniger bekannte Seite der Walensee-Region.
Kerenzerberg — Oberhalb des westlichen Seeendes öffnet sich der Blick über den Walensee und die gegenüberliegenden Churfirsten. Im Winter ergänzt ein rund sieben Kilometer langer Schlittelweg die Wanderwege.
Paare finden rund um den Walensee einen Wechsel zwischen Zeit am Wasser und Rückzug im Hotel. In Murg lässt sich ein Aufenthalt beispielsweise mit einer privaten Sauna mit Sicht auf See und Berge verbinden, ohne dass dafür lange Wege nötig sind.
Freundesgruppen können einen Tag auf dem Wasser mit einem Abstecher in die umliegenden Berge verbinden. Von Unterterzen führt die Gondelbahn direkt Richtung Flumserberg, sodass zwischen Seeufer und Bergstation nur eine kurze Anreise liegt.
Aktivurlauber finden mit dem Murgtal einen Ausgangspunkt für längere Bergtouren. Die Route zu den Murgseen führt vom Talboden hinauf in eine hochalpine Landschaft und erweitert den Kurzurlaub um eine deutlich ruhigere Seite der Region.
Ruhesuchende finden in Weesen einen zurückhaltenden Ausgangspunkt am westlichen Seeende. Spaziergänge entlang der Uferpromenade und Schiffsverbindungen über den Walensee funktionieren gut für Tage, an denen wenig Programm im Vordergrund steht.
Was macht einen Kurztrip am See besonders?
Ein Kurztrip am See lebt weniger vom dichten Programm als vom Wechsel zwischen Hotel, Wasser und kleinen Wegen. Im Unterschied zu einem Städtetrip steht nicht der nächste Programmpunkt im Vordergrund, sondern der ruhige Rahmen: Frühstück mit Blick auf den See, ein Spaziergang am Ufer, ein Nachmittag im Spa oder ein Dinner, bei dem der Ort bereits Teil des Erlebnisses ist.
Seehotels funktionieren deshalb für unterschiedliche Reisearten. Am Bodensee oder Zürichsee lässt sich ein Aufenthalt gut mit Stadt, Kultur oder Schifffahrt verbinden. Am Vierwaldstättersee, Thunersee oder Lago Maggiore rückt stärker die Landschaft in den Vordergrund. Kleinere Seen wie der Murtensee passen oft für kürzere, unkomplizierte Reisen mit Velowegen, Altstadtbesuch oder Badestopp.
Worauf solltest du bei einem Kurztrip am See achten?
Lage am Wasser: «Am See» kann vieles bedeuten. Prüfe, ob das Hotel direkt am Ufer liegt, ob es eigenen Seezugang gibt oder ob der See nur von einzelnen Zimmern sichtbar ist. Das verändert den Aufenthalt stärker als viele Zusatzleistungen.
Zimmerkategorie: Seeblick ist oft an bestimmte Zimmer gebunden. Wer den Blick vom Balkon, aus dem Bett oder beim Frühstück erwartet, sollte die Zimmerbeschreibung genau lesen und nicht nur auf die allgemeine Hotellage achten.
Wellness und Wetter: Ein Spa, Innenpool, Private Spa oder gedeckter Aussenbereich macht den Aufenthalt wetterunabhängiger. Das ist vor allem im Frühling, Herbst und Winter relevant, wenn der See eher Kulisse als Badeort ist.
Anreise und Mobilität: Seen ziehen Tagesgäste an. Parkplätze, ÖV-Anbindung, Schiffsverbindungen und Velomiete können entscheiden, ob der Kurztrip ruhig bleibt oder unterwegs unnötig umständlich wird.
Wann lohnt sich ein Kurztrip am See besonders?
Im Sommer stehen Baden, SUP, Schifffahrt, Terrassen und längere Abende am Wasser im Vordergrund. Frühling und Herbst eignen sich für ruhigere Uferwege, Velotouren, Spa-Zeit und Restaurants, weil viele Orte weniger voll sind als in der Hauptsaison. Im Winter funktioniert ein Seehotel vor allem dann gut, wenn das Haus selbst genug bietet: Sauna, Pool, gutes Dinner, schöne Aufenthaltsräume oder ein kurzer Weg in eine Stadt.
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