Kurztrip in den Bergen im Montafon
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Kurzurlaube und Tagesausflüge in den Bergen im Montafon
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Das Montafon erstreckt sich über rund 39 Kilometer im Süden Vorarlbergs und reicht von lebhaften Talorten bis zu Bergdörfern auf über 1’400 Metern. Schruns bildet den verkehrstechnischen Mittelpunkt, während Gargellen näher an der hochalpinen Landschaft liegt. Über dem Tal erhebt sich der 3’312 Meter hohe Piz Buin, der höchste Berg Vorarlbergs. Das Montafon passt dadurch sowohl zu aktiven Ferientagen als auch zu einem Aufenthalt mit Spa und guter Küche. Bei weekend4two findest du passende Angebote für deinen nächsten Kurzurlaub.

Sehenswürdigkeiten und Erlebnisse für deinen Kurzurlaub im Montafon
Im Sommer prägen Wanderungen zu Berghütten, Mountainbike-Strecken und Klettersteige den Tagesablauf, während im Winter Skifahren, Langlaufen und Schneeschuhtouren im Vordergrund stehen. Typisch für das Montafon ist der schnelle Wechsel zwischen alpinem Programm und ruhiger Hotelzeit, ohne dass dafür lange Fahrten innerhalb des Tals nötig sind.
Silvrettasee — Der Stausee auf der Bielerhöhe liegt vor den vergletscherten Gipfeln der Silvretta. Ein Rundweg führt entlang des Ufers und vermittelt Einblicke in Alpinismus, Energiegewinnung und frühere Handelswege.
Kristberg und Silberpfad — Oberhalb des Tales führt der 2,7 Kilometer lange Silberpfad zu zwölf Stationen über Bergbau und archäologische Forschung. Der ruhige Höhenweg gehört zu den weniger bekannten Zielen der Region.
Montafoner Bergbaumuseum — Das Museum befindet sich in einem ehemaligen Schulhaus aus den 1920er-Jahren. Die Ausstellung dokumentiert den Erzabbau und das Leben der Bergleute zwischen dem 14. und 16. Jahrhundert.
Lünersee — Der natürliche Alpensee liegt zwischen den Kalkformationen des Rätikons. Der Rundweg eröffnet wechselnde Blicke auf Sulzfluh, Drei Türme und Drusenfluh und lässt sich ohne anspruchsvolle Gipfeltour begehen.
Paare finden im Montafon einen überschaubaren Rahmen für Bewegung und gemeinsame Ruhe. Nach einer Wanderung auf der Gauertaler AlpkulTour bleibt genügend Zeit für einen Spa-Besuch, ein mehrgängiges Abendessen oder einen ruhigen Abend im Hotel.
Aktivurlauber profitieren von einem dichten Netz aus markierten Wegen, Bergbahnen und alpinen Routen. Die Montafoner Hüttenrunde verbindet mehrere hoch gelegene Unterkünfte und eignet sich für Reisende, die ihren Kurzurlaub mit längeren Tagesetappen oder einer Mehrtagestour verbinden möchten.
Ruhesuchende finden abseits der grösseren Talorte kleinere Unterkünfte und wenig besuchte Seitentäler. Rund um Bartholomäberg liegen sonnige Wege über dem Talboden, auf denen sich der Blick weit über die umliegenden Bergketten öffnet.
Freundesgruppen können sportliche Tage mit regionaler Küche verbinden. Nach einer gemeinsamen Wanderung bietet sich eine Kostprobe des Montafoner Sura Kees an, eines Sauermilchkäses mit jahrhundertealter Herstellungstradition im Tal.
Drei Varianten von Kurztrips in den Bergen
Wellnesshotel mit Bergblick
Diese Variante setzt auf Spa, Sauna, Dampfbad, Innenpool oder beheizten Aussenpool. Sie passt, wenn der Aufenthalt auch bei schlechtem Wetter funktionieren soll. Entscheidend sind Spa-Zugang am Anreise- und Abreisetag, Ruheräume und ob Anwendungen wie Massage oder Private-Spa-Zeit buchbar sind.
Aktiver Bergaufenthalt mit Wandern, Bike oder Ski
Hier steht der Tag draussen im Vordergrund. Im Sommer zählen Wanderwege, E-Bike-Routen, Bergseen oder Schluchten; im Winter Skigebiete, Winterwanderwege und Schneeschuhtrails. Diese Variante passt, wenn der Spa eher Ergänzung ist und du den Tagesrhythmus nach Wetter und Höhenlage planst.
Ruhiger Genussaufenthalt im Bergort
Diese Angebote verbinden Zimmer, Abendessen und einen Ort, der langsamer funktioniert als das Tal. Typisch sind 3- oder 4-Gang-Menüs, Frühstück, Terrasse, Bergsicht oder ein kleines Hotel mit gutem Restaurant. Diese Variante passt, wenn du nicht viel Programm brauchst, aber klare Leistungen möchtest.
Worauf solltest du bei Kurztrips in den Bergen achten?
Höhenlage und Lage genau prüfen
Ein Hotel auf 1’800 Metern fühlt sich anders an als ein Haus im Tal mit Bergblick. Höhenlage beeinflusst Temperatur, Schnee, Aussicht, Nebelgrenze und Anreise. Für kurze Aufenthalte lohnt sich ein Blick auf Karte, Zufahrt und Parkierung.
Saison und Bergbahnen einplanen
Bergbahnen, Pässe und Wanderwege sind nicht ganzjährig gleich verfügbar. Zwischen Winter- und Sommersaison gibt es in vielen Orten Zwischenzeiten mit reduzierten Betriebszeiten. Prüfe deshalb, ob Bergbahn, Restaurant oder Therme am gewünschten Datum offen sind.
Leistungen statt nur Zimmerbild vergleichen
Bei Bergangeboten macht der Inhalt den Unterschied: Halbpension, Spa-Zugang, Bergbahn-Ticket, Massage, E-Bike-Miete oder Late-Check-out verändern den Wert deutlich. Gerade bei einer Nacht zählt, welche Leistungen wirklich im Preis enthalten sind.
Anreise realistisch einschätzen
Kurze Distanzen können in den Bergen länger dauern als erwartet. Serpentinen, Schneefall, Parkplatzsuche oder letzte Bergbahnverbindungen beeinflussen den ersten Tag. Mit ÖV sind Gepäck, Umstieg und Shuttle vom Bahnhof wichtige Details.
Wann lohnt sich ein Kurztrip in die Berge besonders?
Frühling: Frühling passt, wenn du ruhigere Bergorte und erste Wanderungen suchst. In tieferen Lagen öffnen Wege früher, während höhere Routen noch Schnee haben können. Wichtig sind Bergbahnzeiten, geöffnete Restaurants und die Frage, ob Wellness oder Abendessen den Aufenthalt auch bei wechselhaftem Wetter tragen.
Sommer: Sommer passt für kühlere Luft, Wandern, Bergseen, Schluchten und längere Tage. Orte in Graubünden, im Wallis oder im Berner Oberland funktionieren dann gut mit Höhenwegen, Bergbahnen oder Wasser in der Nähe. Bei Hitze im Flachland kann ein Aufenthalt auf 1’200 bis 1’800 Metern spürbar angenehmer sein.
Herbst: Herbst passt für klare Sicht, ruhigere Hotels und Aufenthalte mit gutem Essen. Viele Bergorte werden nach den Sommerferien entspannter, gleichzeitig können einzelne Bergbahnen bereits eingeschränkt fahren. Prüfe deshalb, welche Aktivitäten noch möglich sind und ob der Fokus eher auf Spa, Restaurant oder kurzen Spaziergängen liegt.
Winter: Winter passt für Schnee, Skigebiete, Winterwanderwege und warme Spa-Zeit nach dem Tag draussen. Bei kurzen Aufenthalten zählen Schneelage, Strassenzustand, Parkierung und die Nähe zur Bergbahn. Wenn du nicht Ski fährst, sind Winterwanderwege, Thermen oder Hotels mit grossem Wellnessbereich besonders relevant.
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